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 Geschichte des
Friedhofs

 

1944/45 
Bereits während des 2.Weltkriegs bestattet der amerikanische Gräberdienst die deutschen Soldaten, die in seinem Kampfbereich gefallen sind. Viele deutsche Soldaten sterben noch bei den Rückzugskämpfen wenige Monate vor Ende des Krieges.

1946
Am 15.Oktober 1946 beginnt der niederländische Gräberdienst mit der Umbettung aller in den Niederlanden gefallenen deutschen Soldaten nach Ysselsteyn. 

Sammelfriedhöfe und alle anderen deutschen Soldatenfriedhöfe in den Niederlanden aus dem 2.Weltkrieg werden nach und nach aufgelöst.

Allein ca. 3000 gefallene deutsche Soldaten werden aus Margrafen, wo sie vom amerikansichen Gräberdienst begraben worden waren, nach Ysselsteyn umgebettet.

Es werden auch 85 deutsche Soldaten aus dem 1.Weltkrieg in Ysselsteyn begraben. Diese Soldaten waren nicht in den Niederlanden gefallen, sondern wurden von der Maas (niederländischer Fluss, der z.B. durch Venlo und Maastricht fließt), im Laufe des 1.Weltkrieges aus Frankreich oder Belgien angespült und wurden nach dem 2.Weltkrieg auch in Ysslesteyn begraben.
Die Identifizierung der Gefallenen erfolgt insbesondere durch Feststellung von Alter, Größe, Zahnbild, Erkennungsmarke und Fundort und dem Vergleich mit den jeweiligen Angaben von Angehörigen in Nachforschungsanträgen.

1963
Es finden erstmals Jugendlager in der Nähe des Friedhofes statt. Deutsche Jugendliche und Bundeswehrangehörige helfen mit bei der Instandsetzung und Pflege des Friedhofes.

1976
Am 1.November 1976 übernimmt der Volksbund den Soldatenfriedhof. Der langjährige Friedhofsverwalter Kapitän Timmermans wird pensioniert. Der Volksbund setzt in der Folgezeit die erfolgreiche Arbeit des niederländischen Kriegsgräberdienstes und des Friedhofsverwalters fort. Weiterhin wird das Ziel verfolgt, möglichst viele der "unbekannten Soldaten" nachträglich zu identifizieren.

1977-1981
Die Betonkreuze werden im Laufe der Zeit durch Natursteinkreuze ("Petit Granit") ersetzt und sämtliche Friedhofsgebäude werden instandgesetzt. Es entsteht der zentrale Gedenkplatz in der Mitte des Friedhofes.